Entwicklung Gasturbine

Gasturbine

Herzstück des Kraftwerks Ulrich Hartmann ist die neuentwickelte Siemens-Gasturbine
SGT5 - 8000 H. Sieben Jahre haben ca. 250 Siemens-Mitarbeiter an mehreren Standorten in Deutschland und Nordamerika an der Entwicklung der Maschine gearbeitet. Alleine der Bau des Prototyps nahm 22 Monate in Anspruch.


Insgesamt wurden mehr als 7.000 Einzelteile im Gasturbinenwerk in Berlin montiert.


Die Gasturbine hat eine Größe von 13 m Länge, 5 m Höhe und ein Gewicht von 440 t. Nach ihrer Ankunft in Irsching wurde die Gasturbine zunächst 18 Monate im sogenannten Open-cylce-Betrieb auf Herz und Nieren getestet. Für diesen Test war die Turbine mit 3.000 Sensoren ausgerüstet, die Temperatur-, Druckverhältnisse und Durchflussgeschwindigkeiten sowie die chemische Zusammensetzung der Verbrennungsgase aufzeichneten. Bei der neuentwickelten Gasturbine wird das sogenannte Low-Nox- Verbrennungssystem mit Einzelbrennerfeuerungssystem eingesetzt. Hierdurch wird eine deutlich höhere Verbrennungstemperatur erreicht. Diese hohe Temperatur wird in der Gasturbine durch neuentwickelte Schaufelwerkstoffe, hitzebeständige Beschichtungen und eine optimierte Luftoptimierung beherrscht.


Insgesamt erreichte die Turbine bei der Abnahmemessung eine Leistung von 375 MW und einen Wirkungsgrad von ca. 40%. Die Leistung entspricht in etwa einem Bedarf, wie ihn die Stadt Hamburg aufweist.

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