Wer ist Ulrich Hartmann?

Ulrich Hartmann

Ulrich Hartmann war über 39 Jahre für E.ON und ihre Vorgängerunternehmen tätig und hat die erfolgreiche Entwicklung des Konzerns entscheidend geprägt. 1973 begann er seine Karriere als Justitiar bei VEBA, einem großen deutschen Konglomerat mit Strom-, Öl- und Handelsaktivitäten. Er wurde 1980 Vorstandsmitglied der VEBA-Tochter Nordwestdeutsche Kraftwerke (NWK) und fünf Jahre später Finanzvorstand der PreussenElektra.

 

1989 wechselte er als Finanzvorstand wieder zur Muttergesellschaft VEBA, die inzwischen eine der größten Publikumsgesellschaften Europas geworden war.

 

1993 wurde Hartmann Vorstandsvorsitzender der VEBA AG. Im Juni 2000 gelang ihm gemeinsam mit dem Vorstandsvorsitzenden der VIAG AG, Wilhelm Simson, der Zusammenschluss beider Unternehmen zum E.ON-Konzern. Ulrich Hartmann er kannte das enorme Potenzial des Energie geschäfts und führte E.ON auf den Weg zu einem fokussierten internationalen Energieunternehmen. Ende April 2003 gab er den Vorstandsvorsitz ab und übernahm für die nächsten acht Jahre den Vorsitz des E.ON-Aufsichtsrats. Am 5. Mai 2011 übergab Ulrich Hartmann den Aufsichtsratsvorsitz der E.ON AG an Werner Wenning und schied aus seinen aktiven Funktionen bei E.ON aus.

 

Als Anerkennung für seine großen Verdienste um den Konzern hat E.ON entschieden, ihrem hochmodernen Gasund Dampfkraftwerk im bayerischen Irsching den Namen Kraftwerk Ulrich Hartmann zu geben. Damit hat das Unternehmen die alte Tradition wiederbelebt, Kraftwerke nach Persönlichkeiten zu benennen, die für den Konzern von besonderer Bedeutung sind.

© E.ON Kraftwerke GmbH 2012