Umwelt

Umweltschutz

Rund um das Rauchgas

 

Im Kraftwerk Irsching wird umweltverträgliches Erdgas verbrannt. Es entsteht kein Staub und nur eine vergleichsweise geringe Menge an Kohlenstoffdioxid. Auch Schwefeldioxid kommt dabei nur in sehr geringen Mengen bei der Verbrennung von Erdgas vor. Damit die vorgeschriebenen Emissionsgrenzwerte eingehalten werden können, sorgt einen aufwendige Technik für möglichst geringe Emissionen. Anders als bei öl-oder kohlegefeuerten Kraftwerken werden in einem Gaskraftwerk wie Irsching so genannte Primärmaßnahmen eingesetzt, um die Rauchgase zu reduzieren. Dabei wird ein Teil des Rauchgases der Verbrennungsluft zugeführt. Das heißt, der Sauerstoffgehalt in der Verbrennungsluft wird gesenkt und damit die Neigung zur Stickstoffbildung verringert. Diese Technik wird beispielsweise auch bei Autos als Abgasrückführung angewandt. Alle Emissionsdaten im Kraftwerk Irsching werden kontinuierlich gemessen und regelemäßig an die zuständigen Behörden weitergeleitet.

 

Kühlung

 

Bisher wurde die Anlage direkt mit Donauwasser im so genannten „Durchlauf“ ohne den Betrieb eines Kühlturms gekühlt. Durch den Neubau der Blöcke 4 und 5 in Irsching hat sich E.ON Kraftwerke entschlossen, künftig die Kühltürme der Bestandsanlagen in Ingolstadt und Irsching bei entsprechenden Donautemperaturen oder Abflüssen zu betreiben.

© E.ON Kraftwerke GmbH 2010